SAMET UND SEINE SPORTBRILLE

Die Geschichte von Samet, unserem kleinen großen Fussball-Star

Samet ist sechs Jahre alt und spielt begeistert Fußball. Er ist in der G-Jugend der SG-Bruchköbel und trainiert regelmäßig, denn er will schließlich mal groß raus kommen.

Samet trägt seine Brille sehr gerne, mit ihr sieht er sehr gut und er fühlt sich wohl. Doch neulich ist passiert, was nicht passieren soll. Samet hat mit vollem Einsatz gespielt. Dabei ist er mit einem anderen Spieler so unglücklich zusammen gestoßen, dass er sich leicht durch den Brillenbügel verletzt hat. Nichts schlimmes, aber trotzdem nicht gut. Und es soll nicht wieder vorkommen, denn es könnte schlimmer ausgehen. Bisher spielt er mit seiner Alltags-Brille, die sieht super aus und macht eigentlich auch alles mit, denn sie ist aus Titan-Flex. Doch die Anforderungen beim Fußball, und gerade bei Samet, die sind schon besonders hoch.

Nach dem Unfall hat sein Trainer aufgrund der Verletzung folgerichtig gesagt, dass Samet nicht mehr mit Brille spielen darf. Das ist richtig, denn die Sicherheit und die Gesundheit der kleinen, großen Spieler geht vor.

Beim nächsten Training war ich zufällig auf dem Sportplatz, weil wir von OPTIMUM gerade für diese Mannschaft neue Trainingsgeräte gesponsert haben. An diesem Tag wollte ich sehen, wie die Mannschaft die Geräte einsetzt.

Ich habe Samet auf dem Platz gesehen. Sein Gesichtsausdruck war leicht traurig. Doch er schaute wiederum ganz engagiert und irgendwie habe ich gespürt, dass der Kleine richtig will und Ehrgeiz hat. Aber irgendetwas stimmte nicht. Irgendetwas war nicht normal. Ich kannte die Geschichte von dem Unfall noch nicht. Dann habe ich ihn spielen sehen, habe da irgendwie ein Talent gesehen, aber dann wiederum eine ungewöhnliche Koordination, kein sicheres Laufen, kein gutes Schießen und eine schlechte Reaktion.

Als Optiker habe ich in den Jahren einen Blick für Koordination und Verhalten entwickelt, denn ganz viel geht von den Augen aus. Alles was unsere Augen aufnehmen, kann unser Gehirn verarbeiten und danach wird von unserem Gehirn alles in Bewegungen umgesetzt. Unsere Muskeln können nur die Bewegungen ausführen, die vorher von unseren Augen „vorberechnet“ wurden. Bei Samet war da irgendetwas nicht in Ordnung. Dann bin ich näher an das Spielfeld gegangen, weil ich Samet näher sehen wollte. Dann wurde mir alles klar. Samets rechts Auge konnte nicht so folgen, wie es richtig wäre. So ist es logisch, dass er keine räumliche Tiefe erkennen kann. Und gerade das ist beim Fußball außerordentlich wichtig. Man kann es selbst mal ausprobieren, einen Ball zu schießen und dabei ein Auge geschlossen zu haben. Das geht mächtig schief.

Wie der Zufall es will, war Samets Mutter auf dem Platz. Wir haben uns unterhalten und sie hat mir die Geschichte von dem Zusammenstoß erzählt. Samet ist ganz traurig, denn ohne Brille spielt er nicht mehr so gerne. Es macht einfach nicht mehr richtig Spaß. Aber er versteht auch, dass das spielen mit Brille gefährlich ist.

Ich habe erkannt, hier sind wir gefordert. Samet ohne Brille, nein, das geht nicht, schon gar nicht auf dem Fußball-Platz. Fußball spielen ist das beste Seh-Training für ihn. Hier geht es um räumliches Sehen, um Koordination, um schnelles Sehen, schnelles Verfolgen. Und genau das ist wichtig für Samet.

Wir haben uns mit Samet im Laden getroffen und ihm eine spezielle Sportbrille angefertigt. Mit Samets Glasstärke und vor allen Dingen mit einer Fassung, die wirklich alles mit macht und die für den Fußball-Sport geeignet ist. Damit kann Samet jeden Kopfball in ein Tor verwandeln und mit Begeisterung und vollem Einsatz seine Mannschaft unterstützen. Wir freuen uns, dass Samet seine neue Brille so gerne trägt und drücken der Mannschaft ganz fest die Daumen, dass die Saison erfolgreich wird.

Mehr Infos über die G-Jugend der SG-Bruchköbel unter http://www.sgb-fussball.de/21473/110572.html oder http://www.sgb-fussball.de/21473/105857.html

Wie findet ihr die Sportbrille von Samet?